Nachwuchs gesucht!

Wer das oben auf dieser Seite sichtbare Bild unseres Vereinshauses anschaut, der sollte wissen, dass dazu noch weitere rund 5.000 m² Grundstück gehören. Genug Platz für kreative Ideen und Handlungen.

Unsere aktuelle Mitgliederstatistik bringt an den Tag, dass wir langsam und sicher überaltern.
So befinden sich 2,5 Prozent unserer Mitglieder im Alter bis 40 Jahren, 28 Prozent zwischen 41 und 60 Jahren, 46 Prozent zwischen 61 und 80 Jahren und 23,5 Prozent sind älter als 80 Jahre.
Wir suchen also Nachwuchs in den vielfältigen Betätigungsfelder unseres Vereins. Wollen Sie mitmachen? Dann schauen Sie gern HIER für weitere Informationen und nehmen Sie Kontakt mit uns auf.

Einladung zur Jahreshauptversammlung

Einladung zur Jahreshauptversammlung
am 15. März 2019 um 18.00 Uhr
im kleinen Saal des Vereinshauses

T a g e s o r d n u n g :
1. Begrüßung
2. Biblische Einleitung
3. Genehmigung der Tagesordnung
4. Formalien
4.1 Wahl eines Versammlungsleiters
4.2 Auslegung der Anwesenheitsliste
4.3 Feststellung der Beschlussfähigkeit
4.4 Verteilung des Protokoll`s der JHV 2018
5. Mitgliederstatistik
6. Berichte des Vorstandes
6.1 1. Vorsitzender
6.2 Aus den Gruppen und Kreisen
6.3 Finanzen
7. Bericht der Kassenprüfer
8. Entlastung des geschäftsführenden Vorstandes
9. Wahl eines Kassenprüfers / eines Vertreters
10. Wahl / Wiederwahl der Kreisvertreter
11. Genehmigung der Niederschrift aus 2018
12. Verschiedenes
13. Schlußwort

Der Vorstand

Diese Einladung hängt an den üblichen Stellen im Vereinshaus aus und wird im Monatsanzeiger veröffentlicht.

180 Jahre Mitgliedschaft

Beim diesjährigen Jahresfest am vergangenen Sonntag wurden auch unsere Jubilare geehrt. So finden sich auf diesem Bild neben dem amtierenden 1. Vorsitzenden Hans-Joachim Dittmann (links) zusammen 180 Jahre Vereinszugehörigkeit zusammen.

Jubilare des CVJM Langerfeld 2017
Foto: Werner Böhm

Von rechts nach links sehen wir Hans-Dieter Dahlmann mit 60 Jahren Mtgliedschaft, Helmut Schmidt mit unglaublichen 70 Jahren Zugehörigkeit und Hermann Paffenhöfer, der auf 50 Jahre aktive Arbeit im CVJM zurückblicken darf.

Wir danken den Jubilaren für ihren Einsatz in Geld, Kraft und Taten von ganzem Herzen. Gottes Segen und vor allen Dingen viel Gesundheit mögen noch lange die Begleiter unserer drei treuen Mitglieder sein.

Mitgliedsbeiträge

Einige Worte vorab.

Wir sind ein kleiner Verein, der viele Aktivitäten und nahezu unbegrenzte Möglichkeiten bietet, kreativ und sinnvoll tätig zu werden. Bei uns darf jeder gern mitmachen und nach Herzenslaune mit uns musizieren, beten, Vorträgen lauschen und vieles mehr unternehmen. Dafür investieren wir eine große Summe Geld in unser Haus, Musikinstrumente, Spiele und Spielgeräte, Inventar und den laufenden Betrieb des Hauses. Wir sehen mit Freude das Leben innerhalb und außerhalb unserer starken Mauern, die unser Vereinshaus bietet.

Sie können einen kleinen Beitrag dafür leisten, dass das alles weiterhin möglich bleibt. Wir sind auf Ihren Beitrag angewiesen und sei er auch noch so klein. Ob Sie Eltern unserer Schüler sind, aktive Mitmacher in unseren Gruppen oder einfach nur ab und an ein gern gesehener Gast bei unseren Veranstaltungen. Sie können mit einer Mitgliedschaft unsere Gemeinnützigkeit unterstützen und das gute Gefühl genießen, etwas wirklich Sinnvolles zu fördern.

Unsere Mitgliedsbeiträge sind:

Jugendliche 2,75 € pro Monat oder 33,00 € jährlich
Erwachsene 7,00 € pro Monat oder 84,00 € jährlich
Familien und Paare 10,50 € pro Monat oder 127,00 € jährlich

Gern nehmen wir auch zweckgebundene Geldspenden entgegen oder sprechen Sie uns auf ein tatkräftiges Sponsoring an. So brauchen zum Beispiel unsere Herrentoiletten einige Quadratmeter Bodenfliesen und Verlegehilfe. Oder möchten Sie einen Heizkostenzuschuß geben? Dann sprechen Sie mit uns oder schreiben Sie Ihre Spendenidee mit auf den Überweisungsbeleg.

Unsere Bankverbindungen sind:

Geschäftskonto (auch Spendenkonto) bei der Stadtsparkasse Wuppertal, Konto Nr. 315598, BLZ 330 50 000
IBAN DE23 33050000 0000 3155 98
BIC WUPSDE33XXX

Beitragskonto bei der KD Bank Duisburg (Bank für Kirche und Diakonie), Konto Nr. 1010481011, BLZ 350 601 90
IBAN DE11 35060190 1010 4810 11
BIC GENODED1DKD

Die Musikgruppen im CVJM Langerfeld

Nein, die persönlichen Erinnerungen eines Bläsers des Posaunenchores sind alles andere als Blech. Er spielt zwar ein Blechblasinstrument, aber seine Erinnerungen von der Nachkriegszeit bis heute sind erlebte Zeitgeschichte und spiegeln ein wenig von dem Wirken des CVJM in Langerfeld wieder.

– Erinnerungen von Peter Land –

1946 – 1947, die Nachwirkungen des Krieges sind überall zu sehen und wahrzunehmen, fahren 60 Jugendliche in ein Ferienlager nach Winterborn, das nächste Jahr nach Oberdieten im Bergischen Land. Die Freizeiten werden durchgeführt vom CVJM- Langerfeld.

Ein eigenes Vereinsheim ermöglicht die Zusammenkünfte der Jugendlichen. In der Freizeit werden wir morgens durch Trompetenstöße geweckt und zum gemeinsamen Tagesbeginn zusammengerufen. In mir, einem 9 – 10 jährigen erwächst der Wunsch, auch ein Blasinstrument zu erlernen, zu beherrschen und in einem Chor mitzuspielen. Nach der Freizeit beginnt das mühsame Notenlernen im Jugendchor, später unterrichtet mich ein Bläser des Hauptchores, der nur vier Häuser neben der Wohnung meiner Eltern lebt. Zuerst übe ich einmal pro Woche, später zweimal, oft zwei Stunden hintereinander. Mein Lehrer, Ernst Linder, hat großen Gefallen an meiner Spielfreude und probt mit mir die schwierigsten Stücke, auch solche, die der Hauptchor gerade übt. Ich aber bleibe im Jugendchor. Gemeinsames Üben – der Höhepunkt jeder Probe sind die Märsche “In die weite Welt” und “Beim Morgengrauen” – gemeinsame Ausflüge nach “Loher Nocken” oder zur “Bever-Talsperre” schmieden uns eng zusammen.

Besonders in Erinnerung geblieben ist mir das Spielen der Weihnachtslieder am Heiligen Abend. Schon am frühen Nachmittag ziehen wir zum Altenheim Hölkesöhde, von dort geht es weiter über den Ehrenberg zum Wulfeshohl. Hier werden wir am Heiligen Abend in der Wirtschaft Finkensieper verpflegt. Dann marschieren wir weiter, mit Verstärkung durch Mitglieder des Hauptchores, über die Pülsöhde, Beyeröhde, Alte Kirche zum Langerfelder Markt. Hier treffen sich weitere zwei Gruppen, Haupt- und Jugendchor, zum Weihnachtsblasen.

Beim 90-jährigen Bestehen des Posaunenchores (1952) darf der Jugendchor nach meinen Erinnerungen zum ersten Mal alleine auftreten. Um gut in Erscheinung zu treten, unterstützen uns einige Hauptchorbläser.

Weitere Höhepunkte im Chorleben sind die Ausflüge an den Rhein, ins Oberbergische, aber auch die Feiern in der Waldlust, im eigenen Vereinsheim oder im Zoo und in den Barmer Anlagen.

Erst recht spät wechsele ich in den Hauptchor. Viele meiner Mitstreiter spielen dort schon ein oder zwei Jahre, ehe ich den Mut aufbringe, im Hauptchor montags mitzuüben. Die zu spielenden Stücke erarbeite ich mit Herrn Linder, um im Chor nicht aufzufallen. Denn tückischerweise gibt es verschiedene Notierungen – eine in C (auch Choralschreibweise oder Klavierschreibweise genannt) und eine in B (Militärschreibweise genannt). Das Wechseln zwischen diesen Notierungen heißt Transponieren. Wer im Posaunenchor Langerfeld spielen will, muss beide Notierungen beherrschen, denn neben der Choralmusik wird in großem Umfang auch Klassische Konzert- und Unterhaltungsmusik gespielt. Nachdem ich aber die Ouvertüre zur Oper “La Traviata” per Hand in die mir geläufigere Notierung umgeschrieben habe, wird mir nach einigen Stunden Arbeit klar: Nie wieder. Seitdem ist das Transponieren für mich kein Problem mehr. Das handgeschriebene Exemplar gibt es übrigens heute noch. Als ein weiterer Höhepunkt erscheint mir das gemeinsame Konzert mit der “Engelsfamilie” aus Österreich. Während meiner gesamten Laufbahn im Chor habe ich den großen Saal des Vereinsheimes nicht voller gesehen. Wie ich später hörte, sollen über 1000 Personen im Saal gewesen sein (die zugelassene Personenzahl wird nicht verraten). Dann wird als weiterer Anreiz eine Tournee zum YMCA Ghana in Aussicht gestellt. Für uns Jüngere ist eine Reise nach Afrika der absolute Höhepunkt. Leider wird nichts daraus. Der Freude am Spielen hat das keinen Abbruch getan. Nach dem Wechsel des Dirigenten wird es im Chor etwas ruhiger. Aus beruflichen Gründen kann ich einige Zeit nicht weiter mitspielen. Der Kontakt zum Chor bleibt aber zu jeder Zeit erhalten. Als ich wieder regelmäßig mitspielen kann, fällt mir auf: Der Chor tritt immer spärlicher öffentlich auf. Zu Ständchen werden wir seltener eingeladen. Konzerte oder Konzertbeteiligungen sind nicht in Sicht. Wir selbst planen aber auch keine eigenen Konzerte.

Hat uns der Mut verlassen, sind wir zu verzagt, sollen wir in der Erstarrung verharren? Ein weiterer Wechsel deutet sich an, als der Chorleiter berufsbedingt verzieht. Ein neuer Dirigent übernimmt das Ruder und mit ihm kommen neue Ideen.

Das Neujahrskonzert ist geboren. Am Anfang wird experimentiert, doch langsam kristallisiert sich der spätere Aufführungsstil heraus. Gekonnte, launige Texte begleiten das Spielen. Immer neue Gruppen der weiteren und nahen Umgebung werden in die Konzerte eingebaut. Einmal die Langerfelder Bleicher, dann das Jagdhorncorps der Jäger, ein Kleinchor marschiert in den Saal ein, um den zweiten Teil des Konzertes einzuleiten. Schließlich besinnt sich der Chor, eine eigene Formation zu schaffen, die das Konzert auflockert. Das Weihnachtsblasen am Langerfelder Markt wird – immer beliebter. Manchmal sind mehr Zuhörer am Markt als zu jeder anderen Zeit – selbst bei Schnee und Eis. Hinzu kommt die Weihnachtsallee. Zuerst an der Kreuzkirche, dann am Gemeindehaus Inselstraße. Langerfelder Vereine feiern ihr Weihnachten am Gemeindehaus und mitten darunter der Posaunenchor. Auch das alljährliche Spielen am Ehrenmal zum Volkstrauertag lebt durch die Initiative des Langerfelder Bürgervereins wieder auf. Aber auch die musikalische Umrahmung der verschiedensten Veranstaltungen Langerfelder Vereine rückt den Posaunenchor wieder ins Rampenlicht.

Ein weiterer Höhepunkt darf nicht unerwähnt bleiben. Eine Reise nach Crock. Zwei Chormitglieder stammen aus Crock in Thüringen. Noch zu DDR-Zeiten werden Fäden zur alten Heimat geknüpft und der Chor wird zur 500 Jahrfeier der Gemeinde eingeladen. Die Mitwirkung, zusammen mit dem dortigen Blasorchester ist Legende. Die liebevolle Aufnahme durch die Gemeinde- mitglieder trägt Früchte und fuhrt zu festen Freundschaften, über die Wende hinaus bis heute.

In der Zwischenzeit wird der Chor älter, 150 Jahre im nächsten Jahr. Wieder zeigen sich dunkle Wolken am Himmel. Es schleicht sich musikalische Routine ein, neue Ziele werden nicht gefasst, die Überalterung der Spieler schreitet fort. Die Mitgliederzahlen des Vereins und des Chores schrumpfen. Der Elan der Älteren nimmt ab. Das mühevolle Üben wird für einige zur Qual.

Will der Chor überleben, muss er sich selbst neue Ziele setzen. Die Gemeinschaft muss sich enger zusammenschließen. Neue musikalische Herausforderungen müssen gewagt werde. Alle Spieler müssen sich frei und bewusst für den Chor entscheiden. Nur wenn der Chor in der Langerfelder Gesellschaft ein eigenes Profil behält, kann er sich fortentwickeln. Dabei spielt die Größe des Chores oder die Anzahl der Mitspieler überhaupt keine Rolle. Nur freudiges, gemeinschaftliches und musikalisch straffes Üben führt zum Erfolg.

Soweit die Erinnerungen von Peter Land.

Der Posaunenchor und seine Ableger COMBO und FLÖTENENSEMBLE sind offen für alle Musikinteressierten, Anfänger und gestandene Musiker. Wer bei uns in freundschaftlicher Atmosphäre musizieren möchte, sollte einfach Kontakt zu uns aufnehmen. Wir suchen ständig nette Typen, egal ob jung, mittelalt oder alt, die beriet sind uns mit Trompete, Posaune, Horn, Klarinette, Saxofon, Flöte, Drums, Percussion, Piano, Keyboard, Gitarre, Banjo, Bass oder Gesang zu unterstützen.

Erreichbar sind wir immer montags ab 18.00 Uhr im Vereinshaus Am Hedtberg 12, Telefon 0202 – 604232, oder über die Mailadresse “hauseltern ät cvjm-langerfeld Punkt com” bzw. direkt an “ir Punkt joergens ät t-online Punkt de”.