Hilfe!

Der Ausruf “Hilfe!” bedeutet, dass jemand in Not ist und eine helfende Hand braucht, um sich aus dieser Not wieder zu befreien. Und ja, auch ein Verein wie wir benötigt Hilfe.

Beim letzten Trödelmarkt haben wir gemerkt, dass es aus Alters- und Gesundheitsgründen mit der Anzahl unserer ehrenamtlichen Helfer immer weniger wird. Und dabei macht diese Arbeit rund um die beiden Märkte immer wieder einen großartigen Spaß. Doch was hilft es, wenn die Helfer immer weniger werden, weil sie selbst Hilfe brauchen?

Darum suchen wir für den nächsten Trödelmarkt am 01.11.2020 noch ehrenamtliche Hilfe bei den folgenden Aufgaben:

– Mithilfe im Hintergrund und in der Küche, also spülen mit unserer Profi-Spülmaschine, Geschirr wegräumen und viele lustige Gespräche haben.

– Thekendienst, also Ausgabe von Getränken und kleinen Speisen gegen Marken.

– Aufräumhilfe, also nach dem Trödelmarkt Tische und Stühle in die Depots verräumen, alle gebrauchten Gegenstände wieder einräumen und vielleicht auch schon mit der Kehrmaschine den Saal fegen.

– Straßendienst, also Besucher- und Fahrzeugeinweisung, nette Gespräche haben und bei Wind und Wetter draußen an der frischen Luft sein dürfen.

Alle diese Hilfen sind auch stundenweise möglich. Gern zeigen wir die vielfältigen Aufgaben auch schon vorher bei anderen Veranstaltungen, die auch helfende Hände benötigen.

Bei uns bekommt niemand Geld für seine Mitarbeit bei unseren Veranstaltungen. Aber wir sorgen für das leibliche Wohl aller Helfenden. Das seelische Wohl liegt uns ohnehin am Herzen.

Wir alle haben von unserem Gott Gaben mitbekommen. Diese Gaben sind ein Geschenk, mit dem wir wuchern können, ohne dass es weniger wird. Dieses Geschenk Gottes wird immer größer und mächtiger, je öfter wir es freigiebig verteilen und selbst an andere Menschen verschenken. Uns so mag jeder seine Gaben entdecken und weitergeben. Wir wissen, dass wir keineswegs dumm sind, wenn wir unsere Arbeitskraft zugunsten unseres Stadtteils verschenken. Vielmehr sind wir reich an Freude und dem guten Gefühl, etwas Mächtiges zu leisten, das allen Beschenkten zugute kommt.

Machen Sie mit!
Schreiben Sie uns eine Mail oder nutzen Sie oben rechts auf der Seite den Schaltknopf “Kontakt”.

Einladung zur Jahreshauptversammlung

Einladung zur Jahreshauptversammlung
am 15. März 2019 um 18.00 Uhr
im kleinen Saal des Vereinshauses

T a g e s o r d n u n g :
1. Begrüßung
2. Biblische Einleitung
3. Genehmigung der Tagesordnung
4. Formalien
4.1 Wahl eines Versammlungsleiters
4.2 Auslegung der Anwesenheitsliste
4.3 Feststellung der Beschlussfähigkeit
4.4 Verteilung des Protokoll`s der JHV 2018
5. Mitgliederstatistik
6. Berichte des Vorstandes
6.1 1. Vorsitzender
6.2 Aus den Gruppen und Kreisen
6.3 Finanzen
7. Bericht der Kassenprüfer
8. Entlastung des geschäftsführenden Vorstandes
9. Wahl eines Kassenprüfers / eines Vertreters
10. Wahl / Wiederwahl der Kreisvertreter
11. Genehmigung der Niederschrift aus 2018
12. Verschiedenes
13. Schlußwort

Der Vorstand

Diese Einladung hängt an den üblichen Stellen im Vereinshaus aus und wird im Monatsanzeiger veröffentlicht.

Lust auf persönliche Entwicklung?

Wollten Sie sich schon immer einmal in Ihrer Persönlichkeit weiter entwickeln?
Wollten Sie Dinge und Fähigkeiten lernen, ohne Stress zu haben?
Möchten Sie sich körperlich, geistig, künstlerisch, handwerklich und mit Ihrer Erfahrung ausprobieren oder einbringen?
Suchen Sie Herausforderungen oder einfach nur ein spannendes Betätigungsfeld?
Mögen Sie mit Menschen, für Menschen oder unseren schönen Stadtteil?
Und das alles bei freier Entscheidung, ob, wann oder wie Sie gern etwas tun möchten?

Dann finden Sie nachfolgend einige unserer Angebote zur freiwilligen und ehrenamtlichen Mitarbeit!

1. “Wutschen und Wedeln”
Sie fühlen sich mit dem, was Ihre Mitmenschen als “Putzfimmel” bezeichnen noch immer unterfordert? Sie lieben Ordnung und möchten gern, dass alles seinen Platz hat? Dann entwickeln Sie mit uns und in tatkräftiger Unterstützung den Kampf gegen die Spinnweben und Staubflusen in unseren rund 1.000 m² Fläche im Haus. Wenn Sie dann auch keine Angst vor Fenstern haben oder gern auch mal mit der Kehrmaschine (unserem bewährten “Hausmeisterrollator”) haben, dann machen Sie mit und genießen Ihre Aufgabe völlig selbständig und bei freier Zeiteinteilung. Das gute Gefühl, Recht und Ordnung über die Fußböden herrschen zu lassen, gibt es gratis dazu. Mal ganz abgesehen von den fröhlichen sozialen Kontakten mit unseren Anleitern im Haus. Natürlich stellen wir alle benötigten Materialien und Geräte oder beschaffen sie

2. “Steuern und lenken”
Sie finden, dass Ordnung im Straßenverkehr etwas Feines und Wichtiges ist? Sie helfen gern alten Menschen über die Straße und zeigen Kindern, worauf sie achten müssen? Ein strahlendes “Danke” oder ein freundliches Gespräch sind Ihnen ebenso wichtig, wie die Arbeit an der frischen Luft? Dann kommen Sie zu uns und helfen Sie uns bei der Kundensteuerung und Verkehrslenkung bei großen Veranstaltungen. Sie finden eine Herausforderung, an der Sie wachsen können. Bei jedem Wetter sorgen Sie dafür, dass unsere Gäste unbeschadet zu uns kommen und zum Beispiel Konzerte genießen dürfen. Sie sind unsere Begrüßung, unsere Aufklärung und unsere Verabschiedung. Das fordert Kommunikationsfreude, Durchsetzungsvermögen und die Arbeit mit einem kompetenten und fröhlichen Team. Selbstverständlich erhalten Sie unsere umfangreiche Sicherheitsausstattung, damit Ihnen nichts passiert.

3. “Kein Problem”
Sie sehen keine Probleme, sondern nur Lösungen in Arbeitskleidung? Sie fühlen sich daheim handwerklich ausgebremst und würden gern zwischen Baumpflege, Beton und Rasenmähen ebenso selbst entscheiden, wie zwischen Fußbodendielen befestigen und Vogelhäuschenbau? Dann brigen Sie Ihre handwerklichen Fähigkeiten mit und nutzen unser Haus mit seinen mehr als 1.000 m² mit samt dem mehr als 5.000 m² als Ihre kreative Chance. Sie entwickeln allein und mit unserem kleinen Team Ihre Ideen, die Sie gern allein oder mit Unterstützung umsetzen können.

4. “Ich wollte schon immer mal”
Musik ist Ihr Leben? Sie spielen ein Instrument oder wollen es lernen? Oder vielleicht möchten Sie lieber musikalische Veranstaltungen auf die Bühne stellen? Dann freuen Sie sich auf eine gut geführte Mitarbeit und Ausbildung in Sachen Blasinstrumentenspiel und/oder Veranstaltungsmanagement mit Grund auf. Organisieren Sie mit uns große und kleine Konzerte und machen Sie mit! Spielen Sie selbst oder lassen Sie spielen, es macht in jedem Fall riesigen Spaß mit unserem kleinen Team Träume von der Bühne zu verwirklichen.

5. “Wort und Bild”
Sie schreiben gern? Die sozialen Medien sind etwas, wo Sie sich zuhause fühlen? Sie haben den Blick für schöne Fotomotive und mögen positive Stimmung? Dann werden Sie unser Mensche mit Verbindung zu den sozialen Medien, Zeitungen, Radio und vielen anderen. Sie melden unsere Veranstaltungen an die Presse, besuchen die Konzerte im Haus und außerhalb und schreiben als unser/e Haus- und Hofreporter/in kleine Fotoberichte für die Homepage und die Presse. Freuen Sie sich, wenn Ihre Artikel erscheinen und machen Sie sich einen Namen in der Pressewelt. Wir können Ihnen dazu den Weg ebnen.

6. “Führen und leiten”
Sie haben Organisationstalent, würden gern Entscheidungen treffen und eigene Ideen präsentieren? Dabei möchten Sie zugleich gemeinnützig tätig werden und unpolitisch bleiben? Dann bieten wir Ihnen die Mitarbeit in unserem Vorstand an. Sie beraten mit den weiteren Vorstandsmitgliedern über die Belange und Geschicke unseres kleinen sozialen Vereins, der im christlichen Glauben eine wieder aufstrebende Stadtteilarbeit leistet. Bringen Sie Ihre Persönlichkeit ein und prägen Sie gern eines der Urgesteine Langerfelder Vereinsgeschichte für die Zukunft mit. Vernetzen Sie sich mit anderen Langerfelder Vereinen und Institutionen und gehen Sie mit uns auf eine spannende Reise in die Zukunft.

7. “Ach ja”
Sie haben sich in den obigen Stellen nicht wiedergefunden? Sie haben andere Ideen? Dann nichts wie her mit Ihnen! “Wer nach allen Seiten offen ist, kann nicht ganz dicht sein.” Wir sind sicher nicht “ganz dicht”, weil wir schon so manche verrückte Idee einfach umgesetzt haben. Und immer steht dahinter unser Leitsatz der Jungschar “Mit Jesus mutig voran!”. Und dabei grinsen wir manchmal sehr über unseren Mut. Wenn Sie also Lust auf “Machen” haben, dann sein Sie mutig.

Wenn Sie es bis hierher geschafft haben und Ihre Grübelstirn raucht, dann können wir Sie beruhigen. Sie sind weder zu alt, noch zu jung. Sie sind auch dann richtig, wenn Sie männlich oder weiblich sind, religiös oder nicht, stark, mutig, zart, leise, laut, fröhlich oder traurig. Wir möchten nur, dass Sie sich an unsere christlich-demokratische Einstellung anbinden können und akzeptieren, dass wir den Worten von Jesus gern Taten folgen lassen möchten. Deswegen haben Rassismus und Fremdenfeindlichkeit bei uns keinen Platz.

Sprechen Sie uns an! Wir sind ein ausschließlich ehrenamtlich geführtes Haus und möchten uns Zeit für unser erstes Gespräch nehmen. Bitte schreiben Sie uns eine Mail an “info ät cvjm-langerfeld Punkt de” mit Ihren Vorstellungen. Alle hier beschriebenen Stellen sind Ehrenämter und werden gemäß unserer Satzung nicht vergütet. Was aber keinesfalls bedeutet, dass Sie zu unseren Veranstaltungen Ihre eigene Verpflegung mitbringen müssen.

Ihr Ansprechpartner ist unser 2. Vorsitzender Carsten Koch.

180 Jahre Mitgliedschaft

Beim diesjährigen Jahresfest am vergangenen Sonntag wurden auch unsere Jubilare geehrt. So finden sich auf diesem Bild neben dem amtierenden 1. Vorsitzenden Hans-Joachim Dittmann (links) zusammen 180 Jahre Vereinszugehörigkeit zusammen.

Jubilare des CVJM Langerfeld 2017
Foto: Werner Böhm

Von rechts nach links sehen wir Hans-Dieter Dahlmann mit 60 Jahren Mtgliedschaft, Helmut Schmidt mit unglaublichen 70 Jahren Zugehörigkeit und Hermann Paffenhöfer, der auf 50 Jahre aktive Arbeit im CVJM zurückblicken darf.

Wir danken den Jubilaren für ihren Einsatz in Geld, Kraft und Taten von ganzem Herzen. Gottes Segen und vor allen Dingen viel Gesundheit mögen noch lange die Begleiter unserer drei treuen Mitglieder sein.

Die Musikgruppen im CVJM Langerfeld

Nein, die persönlichen Erinnerungen eines Bläsers des Posaunenchores sind alles andere als Blech. Er spielt zwar ein Blechblasinstrument, aber seine Erinnerungen von der Nachkriegszeit bis heute sind erlebte Zeitgeschichte und spiegeln ein wenig von dem Wirken des CVJM in Langerfeld wieder.

– Erinnerungen von Peter Land –

1946 – 1947, die Nachwirkungen des Krieges sind überall zu sehen und wahrzunehmen, fahren 60 Jugendliche in ein Ferienlager nach Winterborn, das nächste Jahr nach Oberdieten im Bergischen Land. Die Freizeiten werden durchgeführt vom CVJM- Langerfeld.

Ein eigenes Vereinsheim ermöglicht die Zusammenkünfte der Jugendlichen. In der Freizeit werden wir morgens durch Trompetenstöße geweckt und zum gemeinsamen Tagesbeginn zusammengerufen. In mir, einem 9 – 10 jährigen erwächst der Wunsch, auch ein Blasinstrument zu erlernen, zu beherrschen und in einem Chor mitzuspielen. Nach der Freizeit beginnt das mühsame Notenlernen im Jugendchor, später unterrichtet mich ein Bläser des Hauptchores, der nur vier Häuser neben der Wohnung meiner Eltern lebt. Zuerst übe ich einmal pro Woche, später zweimal, oft zwei Stunden hintereinander. Mein Lehrer, Ernst Linder, hat großen Gefallen an meiner Spielfreude und probt mit mir die schwierigsten Stücke, auch solche, die der Hauptchor gerade übt. Ich aber bleibe im Jugendchor. Gemeinsames Üben – der Höhepunkt jeder Probe sind die Märsche “In die weite Welt” und “Beim Morgengrauen” – gemeinsame Ausflüge nach “Loher Nocken” oder zur “Bever-Talsperre” schmieden uns eng zusammen.

Besonders in Erinnerung geblieben ist mir das Spielen der Weihnachtslieder am Heiligen Abend. Schon am frühen Nachmittag ziehen wir zum Altenheim Hölkesöhde, von dort geht es weiter über den Ehrenberg zum Wulfeshohl. Hier werden wir am Heiligen Abend in der Wirtschaft Finkensieper verpflegt. Dann marschieren wir weiter, mit Verstärkung durch Mitglieder des Hauptchores, über die Pülsöhde, Beyeröhde, Alte Kirche zum Langerfelder Markt. Hier treffen sich weitere zwei Gruppen, Haupt- und Jugendchor, zum Weihnachtsblasen.

Beim 90-jährigen Bestehen des Posaunenchores (1952) darf der Jugendchor nach meinen Erinnerungen zum ersten Mal alleine auftreten. Um gut in Erscheinung zu treten, unterstützen uns einige Hauptchorbläser.

Weitere Höhepunkte im Chorleben sind die Ausflüge an den Rhein, ins Oberbergische, aber auch die Feiern in der Waldlust, im eigenen Vereinsheim oder im Zoo und in den Barmer Anlagen.

Erst recht spät wechsele ich in den Hauptchor. Viele meiner Mitstreiter spielen dort schon ein oder zwei Jahre, ehe ich den Mut aufbringe, im Hauptchor montags mitzuüben. Die zu spielenden Stücke erarbeite ich mit Herrn Linder, um im Chor nicht aufzufallen. Denn tückischerweise gibt es verschiedene Notierungen – eine in C (auch Choralschreibweise oder Klavierschreibweise genannt) und eine in B (Militärschreibweise genannt). Das Wechseln zwischen diesen Notierungen heißt Transponieren. Wer im Posaunenchor Langerfeld spielen will, muss beide Notierungen beherrschen, denn neben der Choralmusik wird in großem Umfang auch Klassische Konzert- und Unterhaltungsmusik gespielt. Nachdem ich aber die Ouvertüre zur Oper “La Traviata” per Hand in die mir geläufigere Notierung umgeschrieben habe, wird mir nach einigen Stunden Arbeit klar: Nie wieder. Seitdem ist das Transponieren für mich kein Problem mehr. Das handgeschriebene Exemplar gibt es übrigens heute noch. Als ein weiterer Höhepunkt erscheint mir das gemeinsame Konzert mit der “Engelsfamilie” aus Österreich. Während meiner gesamten Laufbahn im Chor habe ich den großen Saal des Vereinsheimes nicht voller gesehen. Wie ich später hörte, sollen über 1000 Personen im Saal gewesen sein (die zugelassene Personenzahl wird nicht verraten). Dann wird als weiterer Anreiz eine Tournee zum YMCA Ghana in Aussicht gestellt. Für uns Jüngere ist eine Reise nach Afrika der absolute Höhepunkt. Leider wird nichts daraus. Der Freude am Spielen hat das keinen Abbruch getan. Nach dem Wechsel des Dirigenten wird es im Chor etwas ruhiger. Aus beruflichen Gründen kann ich einige Zeit nicht weiter mitspielen. Der Kontakt zum Chor bleibt aber zu jeder Zeit erhalten. Als ich wieder regelmäßig mitspielen kann, fällt mir auf: Der Chor tritt immer spärlicher öffentlich auf. Zu Ständchen werden wir seltener eingeladen. Konzerte oder Konzertbeteiligungen sind nicht in Sicht. Wir selbst planen aber auch keine eigenen Konzerte.

Hat uns der Mut verlassen, sind wir zu verzagt, sollen wir in der Erstarrung verharren? Ein weiterer Wechsel deutet sich an, als der Chorleiter berufsbedingt verzieht. Ein neuer Dirigent übernimmt das Ruder und mit ihm kommen neue Ideen.

Das Neujahrskonzert ist geboren. Am Anfang wird experimentiert, doch langsam kristallisiert sich der spätere Aufführungsstil heraus. Gekonnte, launige Texte begleiten das Spielen. Immer neue Gruppen der weiteren und nahen Umgebung werden in die Konzerte eingebaut. Einmal die Langerfelder Bleicher, dann das Jagdhorncorps der Jäger, ein Kleinchor marschiert in den Saal ein, um den zweiten Teil des Konzertes einzuleiten. Schließlich besinnt sich der Chor, eine eigene Formation zu schaffen, die das Konzert auflockert. Das Weihnachtsblasen am Langerfelder Markt wird – immer beliebter. Manchmal sind mehr Zuhörer am Markt als zu jeder anderen Zeit – selbst bei Schnee und Eis. Hinzu kommt die Weihnachtsallee. Zuerst an der Kreuzkirche, dann am Gemeindehaus Inselstraße. Langerfelder Vereine feiern ihr Weihnachten am Gemeindehaus und mitten darunter der Posaunenchor. Auch das alljährliche Spielen am Ehrenmal zum Volkstrauertag lebt durch die Initiative des Langerfelder Bürgervereins wieder auf. Aber auch die musikalische Umrahmung der verschiedensten Veranstaltungen Langerfelder Vereine rückt den Posaunenchor wieder ins Rampenlicht.

Ein weiterer Höhepunkt darf nicht unerwähnt bleiben. Eine Reise nach Crock. Zwei Chormitglieder stammen aus Crock in Thüringen. Noch zu DDR-Zeiten werden Fäden zur alten Heimat geknüpft und der Chor wird zur 500 Jahrfeier der Gemeinde eingeladen. Die Mitwirkung, zusammen mit dem dortigen Blasorchester ist Legende. Die liebevolle Aufnahme durch die Gemeinde- mitglieder trägt Früchte und fuhrt zu festen Freundschaften, über die Wende hinaus bis heute.

In der Zwischenzeit wird der Chor älter, 150 Jahre im nächsten Jahr. Wieder zeigen sich dunkle Wolken am Himmel. Es schleicht sich musikalische Routine ein, neue Ziele werden nicht gefasst, die Überalterung der Spieler schreitet fort. Die Mitgliederzahlen des Vereins und des Chores schrumpfen. Der Elan der Älteren nimmt ab. Das mühevolle Üben wird für einige zur Qual.

Will der Chor überleben, muss er sich selbst neue Ziele setzen. Die Gemeinschaft muss sich enger zusammenschließen. Neue musikalische Herausforderungen müssen gewagt werde. Alle Spieler müssen sich frei und bewusst für den Chor entscheiden. Nur wenn der Chor in der Langerfelder Gesellschaft ein eigenes Profil behält, kann er sich fortentwickeln. Dabei spielt die Größe des Chores oder die Anzahl der Mitspieler überhaupt keine Rolle. Nur freudiges, gemeinschaftliches und musikalisch straffes Üben führt zum Erfolg.

Soweit die Erinnerungen von Peter Land.

Der Posaunenchor und seine Ableger COMBO und FLÖTENENSEMBLE sind offen für alle Musikinteressierten, Anfänger und gestandene Musiker. Wer bei uns in freundschaftlicher Atmosphäre musizieren möchte, sollte einfach Kontakt zu uns aufnehmen. Wir suchen ständig nette Typen, egal ob jung, mittelalt oder alt, die beriet sind uns mit Trompete, Posaune, Horn, Klarinette, Saxofon, Flöte, Drums, Percussion, Piano, Keyboard, Gitarre, Banjo, Bass oder Gesang zu unterstützen.

Erreichbar sind wir immer montags ab 18.00 Uhr im Vereinshaus Am Hedtberg 12, Telefon 0202 – 604232, oder über die Mailadresse “hauseltern ät cvjm-langerfeld Punkt com” bzw. direkt an “ir Punkt joergens ät t-online Punkt de”.

Willkommen im Café Hedtberg

Was man selber isst, schmeckt am besten.

Dieses alte Sprichwort beherzigen Sabine und Volker Kappe sehr gerne.

Sabine und Volker Kappe im Café Hedtberg

Aber mit großer Freude lassen sie auch andere an den Genüssen der von ihnen selbst hergestellten Kuchen, Torten oder auch Frikadellen teilhaben.

Torte aus dem Café Hedtberg

Das von ihnen mit viel Engagement kreierte “Cafe Hedtberg” erfreut sich nun schon seit einigen Jahren großer Beliebtheit.

Hier ist ein Treffpunkt vor oder nach dem Sonntagsspaziergang. Hier trifft man Freunde. Hier ist (ein) Raum für Feiern und Gespräche.

Café Hedtberg, ein Treffpunkt für Alt und Jung

Geöffnet ist “Cafe Hedtberg” an jedem ersten Sonntag im Monat ab 14:30.

Sabine und Volker freuen sich über viele Gäste.