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Die nächsten Termine und Veranstaltungen

Alle unten aufgeführten Veranstaltungen finden unter den gegebenen Abstands- und Hygieneregeln statt!
Kurzfristige Absagen wegen Veränderung der Schutzbestimmungen gegen die Corona-Pandemie sind möglich! Bitte achten Sie auf die nachfolgenden Ankündigungen.

Die Personenzahl zu den nachfolgenden Veranstaltungen ist begrenzt. Bitte beachten Sie die Schutzbestimmung “3G”. Sie müssen gemäß aktueller Inzidenzstufe vor Einlass einen gültigen negativen Test, Ihren Impfausweis oder eine Bestätigung der Genesung von Covid 19 nachweisen.

  • 01.08.2021 um 14.30 Uhr – Café Hedtberg im kleinen Saal und draußen
  • 02.08.2021 um 18.30 Uhr – Proben Posaunenchor
  • 04.08.2021 um 19.30 Uhr – Proben Akkordeonorchester Wupperspatzen
  • 06.08.2021 um 19.30 Uhr – Bibelkreis im kleinen Saal
  • 09.08.2021 um 18.30 Uhr – Proben Posaunenchor
  • 11.08.2021 um 19.30 Uhr – Proben Akkordeonorchester Wupperspatzen
  • 13.08.2021 um 19.30 Uhr – Bibelkreis im kleinen Saal
  • 14.08.2021 um 18.00 Uhr – Plattenabend, 70er Jahre Rockmusik
  • 16.08.2021 um 18.30 Uhr – Proben Posaunenchor
  • 18.08.2021 um 19.30 Uhr – Proben Akkordeonorchester Wupperspatzen
  • 20.08.2021 – Wiederbeginn der Yoga-Kurse der Evangelischen Familienbildungsstätte – Mehr darüber HIER.
  • 20.08.2021 um 19.30 Uhr – Bibelkreis im kleinen Saal
  • 23.08.2021 um 18.30 Uhr – Proben Posaunenchor
  • 25.08.2021 um 19.30 Uhr – Proben Akkordeonorchester Wupperspatzen
  • 27.08.2021 um 19.30 Uhr – Bibelkreis im kleinen Saal
  • 30.08.2021 um 18.30 Uhr – Grillabend mit dem Posaunenchor, den Jungbläsern und Angehörigen
  • 10.09.2021, 19.30 Uhr – Uptown Classics mit dem Wuppertaler Sinfonieorchester im Großen Saal

    Weitere Informationen finden Sie jeweils sofort bei Vorliegen weiterer Informationen neben dem Datum verlinkt oder rechtzeitig ein Stückchen unter diesem Beitrag.
  • Sie finden ab sofort unsere Termine und wichtige Informationen auch in der neuen Wuppertaler App “bliggit”, die Sie kostenlos herunterladen können. Alle Informationen dazu erhalten Sie HIER.

Plattenabend – 70er Jahre Rockmusik

Der Langerfelder Plattenabend ist eine lockere Reihenfolge von Abenden mit fröhlichen Menschen, die gern Musik hören, Geschichten dazu erzählen und ihre Erinnerungen teilen möchten.

Am 14.08.2021 ab 18.00 Uhr legt der hauseigene Plattenjongleur Rockmusik der 70er Jahre mit Deep Purple, Led Zeppelin, Uriah Heep und vielen anderen Bands und Interpreten der starken 70er auf.

Wir legen Schallplatten auf den Plattenspieler, spielen CDs, senden aus der Playlist des Computers des jeweilige “Programm des Abends” von der jeweiligen “DJane” oder dem “DJ” des Abends. Jede/r darf mal einen Abend lang seine Lieblingsmusik vorstellen. Die nötigen Abspielgeräte und eine Musikanlage sind vorhanden. Mal gibt es Rock, dann wieder Pop, Country, Metal, Klassik oder Schlager, es ist alles erlaubt was gefällt. Auch die bunte Mischung darf es sein. Die DJane oder der DJ des Abends gibt das Thema vor.

Die Regeln sind einfach:
1. Alle Songs werden ausgespielt.
2. Es darf erzählt werden, wie es “damals” war.
3. Jeden Plattenabend erklärt sich jemand aus der Gruppe bereit, beim nächsten Plattenabend aufzulegen.
4. Der CVJM sorgt für ein kleines Speisen- und Getränkeangebot zu guten Preisen.

Der Plattenabend ist für jedes Alter geeignet. Der Eintritt ist frei. Es gibt keinen Verzehrzwang.

Mit dabei sein dürfen die “3G” (geimpft, genesen, getestet). Für die richtige Auswahl des Raumes ist es zwingend nötig, sich HIER Plätze zu reservieren.

Einladung zur Jahreshauptversammlung

Diese Veröffentlichung erfolgt zusätzlich zu den rechtzeitig satzungsgemäßen Aushängen im Vereinshaus und der Veröffentlichung des Termins im Monatsanzeiger.

Einladung zur Jahreshauptversammlung am Freitag, 23.07.2021 um 18.00 Uhr im kleinen Saal des Vereinshauses.

Aufgrund der geltenden Corona-Schutzbestimmungen bitten wir darum, dass ausschließlich Mitglieder des Vereins an der Versammlung teilnehmen.

Tagesordnung
1. Begrüßung
2. Biblische Einleitung
3. Genehmigung der Tagesordnung
4. Formalien
4.1 Auslegen der Anwesenheitsliste
4.2 Verteilung des Protokolls der Jahreshauptversammlung 2020
5. Mitgliederstatistik
6. Berichte des Vorstands
6.1 Erster Vorsitzender
6.2 Aus den Gruppen und Kreisen
6.3 Finanzen
7. Bericht der Kassenprüfer
8. Entlastung des geschäftsführenden Vorstands
9. Wahl eines/einer Kassenprüfers/in / eines/einer Kassenprüferin
10. Wahl / Wiederwahl der Kreisvertreter
11. Genehmigung des Protokolls der Jahreshauptversammlung 2020
12. Verschiedenes (nach Anmeldung beim 1. Vorsitzenden)
13. Schlusswort

Der Vorstand bittet um zahlreiches Erscheinen und Teilnahme ohne Zeitdruck.

Wann ist mal wieder richtig offen?

Der Vorstand wird in seiner Sitzung am 08.06.2021 darüber beraten, unter welchen Voraussetzungen wir das Vereinshaus für welche Gruppen und Veranstaltungen wieder öffnen können und dürfen.

Wir müssen dazu die dann aktuellen Schutzverordnungen betrachten und einen Plan zur Wiederöffnung erstellen. Aktuell mit Stand von Ende Mai sind nach wie vor nur Aktivitäten im Freien möglich.

Es ist dem Vorstand absolut bewusst, dass alle Mitglieder und Mieter gern wieder zum normalen Gruppen- und Übungsbetrieb übergehen würden. Dazu bedarf es jedoch nach wie vor und auf lange Sicht hin neue Konzepte und Regeln zur Nutzung. Auch die Konzerte und Märkte im Haus brauchen voraussichtlich ganz neue Abläufe und Aufstellungen, sowohl auf der Bühne als auch im Zuschauerraum.

Abgesehen davon ist inzwischen auf längere Zeit damit zu rechnen, dass die 3G-Regel (Zutritt nur für Getestete, Geimpfte und Genesende) uns noch weitere Zeit begleiten wird. Aber auch hierzu wird sich der Vorstand beraten und dabei insbesondere den Aspekt einer möglichen Zutrittskontrolle betrachten.

Eines ist jedoch gewiss: Wir wollen wieder und weiter (attr)aktiv sein!

Fast wie im Fernsehstudio

Heute wurde unsere altehrwürdige Bühne für einige Stunden zum Fernsehstudio. Die Aufzeichnungen für die aus dem letzten Jahr in dieses verschobene Langerfelder Lesefestival LangLese finden zum Teil in unserem Haus statt.

Moderatorin Zahra El Otmany und Autor Wolfgang Voosen im Vorgespräch

Die LangLese 2021 wird in diesem Jahr aufgrund der ungeklärten Möglichkeiten von Präsenzveranstaltungen in digitaler Form zusätzlich oder ausschließlich stattfinden. Unser Haus ist, wie auch bei der letzten LangLese, als Langerfelder Leseort vertreten. Und dieses Mal auch als eine der Aufzeichunngsstätten für Lesungen und Interviews.

Mit Unterstützung vom OMK Media fanden heute die ersten Lesungen und Interviews vor der Kamera statt. Unser 2. Vorsitzender hat sich als “Kabelträger und Beleuchter” talentiert gezeigt und wird diese Gabe natürlich auch demnächst auch vor der Kamera als lesender Autor und Mitorganisator der LangLese vervollständigen.

Wir freuen uns sehr, wieder etwas Gutes und Aufregendes mit Haus, Material und Unterstützendenkraft für den Stadtteil Langerfeld zu leisten. Und wer jetzt neugierig ist, was und wer da noch alles vom 12.06.2021 bis 27.06.2021 zu sehen und zu hören ist, der schaue immer mal wieder zur Website der LangLese.

Au(f)(s)gezeichnet(er Abstand)

Aufgezeichnete Probe zu Corona-Zeiten

Der Gottesdienst in unserer evangelischen Kirchengemeinde findet derzeit ja nur digital und als versandte und gestreamte Aufzeichnung statt. Um jedoch die gewohnten Klänge mit in die Gottesdienste einzubringen, zeichnen unsere Bläser ab und an ihre musikalischen Darbietungen auf.

Dieses Bild stammt von einer der Tonaufnahmen mitten auf dem brach liegenden Sportplatz unseres Vereinshauses. Mit gebührendem Abstand und im Freien lässt sich mit wenigen Musikern dennoch ein Stückchen gewohnter Gottesdienstmusik erzeugen.

Wenn Sie nun in Langerfeld ab und an Posaunen und Trompeten hören, so ist das ganz bestimmt jemand aus unserer Mitte. Lauschen Sie und applaudieren Sie gern hinterher. Damit schenken Sie Freude zurück.

Baugenehmigung

Wie von starker Hand geleitet, ist am Tag der Vorstandssitzung vom 13.04.2021 die Baugenehmigung für unsere “Nutzungsänderung von Gruppenräumen in eine Kinderbetreuung (Großtagespflege) in einer Versammlungsstätte” eingegangen.

Der Vorstand konnte somit alle vorbereiteten Angebote zu den nötigen handwerklichen Gewerken in Beschlüsse fassen und die Aufträge erteilen. Die zwei Hauptgewerke können jetzt in die Terminvereinbarung gehen. Der Einbau von Feuerschutztüren und einer feuerfesten Decke, sowie die Herstellung der Rauchdichtigkeit von Türen, die Anbringung von funkvernetzten Rauchmeldern, die Beschaffung von Feuerlöschern und die Installation von Zu- und Abwasserleitungen kommen nun auf uns zu. Im Anschluss an die Maßnahmen im Inneren des Hauses kümmern wir uns um die Kennzeichnung der Fluchtwege vor dem Haus.

So Gott, die Handwerker und die abnehmende Baubehörde es erlauben, werden wir rechtzeitig zum geplanten Beginn der Renovierungs- und Ausstattungsarbeiten der künftigen Betreiberin der Großtagespflege fertig sein.

Künftig werden unserer Versammlungsstätte somit drei Räume weniger zur Verfügung stehen. Da diese jedoch in den letzten Jahren ohnehin eher sporadisch genutzt wurden und für unsere Veranstaltungen eher von untergeordneter Bedeutung waren, haben wir sie gern abgegeben. Die beiden Säle, das Café und das Sitzungszimmer stehen nach wie vor für Veranstaltungen und externe Vermietungen zur Verfügung.

Was sich nun nachhaltig verändern wird, ist die einfach Tatsache, dass künftig tagsüber “Leben in der Bude” herrscht. Viele kleine Kinder werden die neuen Räume, den Wald und den Sportplatz bevölkern und entdecken. Und das hat doch in unserem “Seniorenverein” irgendwie etwas mit “Lasset die Kindlein zu mir kommen.” zu tun.

Noch einige Worte zu den Kosten. Wir investieren eine hohe fünfstellige Eurosumme und greifen damit einen erheblichen Teil unserer Rücklagen für Hausreparaturen an. Spenden von Mitgliedern und Freunden sind uns daher herzlichst willkommen, gern auch zweckgebunden und gegen Ausstellung einer Spendenbescheinigung.

Und noch ein Wort zu einer ganz profanen Sache. Wenn die Bauarbeiten beendet sind, wird das Haus sehr staubig sein. Wir benötigen dann dringend Hilfe bei den Reinigungsarbeiten. Das kann doch jeder, oder? Wer Lust auf das Schwingen von Wischlappen und Putzeimer hat (Musik haben wir dazu), der melde sich gern bei den Hauseltern oder über das Kontaktformular. Wir möchte daraus keinen Arbeitseinsatz machen, sondern eine koordinierte Aktion mit einzelnen Personen, um “coronagerecht” aktiv sein zu dürfen.

Wir freuen uns sehr, dass wir wieder konkret Zukunft schreiben können und unsere “Burg” künftig das Getrappel kleiner Kinderfüße erleben darf.

Eine Ära ist beendet

“Wer sich nicht bewegt, bewegt nichts.” So lautet eine Lebensweisheit, die sich immer wieder als Wahrheit heraus stellt, wenn um die Zukunft eines Vereins geht. So galt es vor etwa einem Jahr, eine weitreichende Entscheidung zu treffen, wie es aufgrund der deutlich schrumpfenden Mitglieder- und Aktivenzahlen möglich werden könnte, unser Vereinshaus und natürlich auch das Vereinsleben voran zu bringen.

Viele Diskussionen wälzten Ideen hin und her und doch hat uns letztendlich die Veränderungen der Freizeitgestaltung junger Menschen und die Überalterung unserer Vereinsmitgliedschaft eingeholt. Wir mussten uns im Vorstand eingestehen, dass eine aktive Jugendarbeit erst wieder durchgeführt werden kann, wenn wir von Grund auf neu beginnen. Eine Loslösung von alten Strukturen, Investitionen in die Zukunft und die Schaffung neuer “Attraktionen” sind nötig.

Aus dem Stadtteil erreichte uns im vergangenen Jahr der Wunsch, einen Teil unseres Hauses für die Betreuung von Langerfelder Kleinkindern nutzen zu dürfen. Nach reichlicher Überlegung hat sich der Vorstand entschlossen, dieses wunderbare Projekt zu unterstützen. In vielen Gesprächen mit einem Architekten, der zukünftigen Mieterin, dem Jugendamt, dem Gesundheitsamt, dem Bauamt, Handwerker, Brandschutzgutachtern, der Feuerwehr und vielen anderen Menschen und Institutionen nahmen wir die Planung und Ausführung auf uns.

Eine teilweise Umnutzung von der Versammlungsstätte in eine Betreuungseinrichtung für Kleinkinder bedarf vieler Genehmigungs- und Umbauverfahren. Wir haben vorgeschriebenes Brandschutzgutachten erstellt und den Bauantrag gestellt. Aktuell warten wir auf die Baugenehmigung, denn die Handwerker stehen sozusagen in den Startlöchern.

So werden, wenn wir loslegen dürfen, aus einem ehemaligen Büro, einem Kickerraum (der auch mal Kinosaal war), einem PC-Raum (der auch mal Kuschelecke mit Sofa und Sessel, aber auch ein Billardzimmer sein durfte), ein Spiel- und ein Ruheraum für Kleinkinder entstanden sein. Der Februar 2021 war der Monat, in dem endgültig alles um- und ausgeräumt wurde, damit Platz für die Bau- und Renovierungsmaßnahmen geschaffen ist. Am vergangenen Wochenende hat uns als letztes Erinnerungsstück an alte Zeiten das Piano verlassen. Es kommt in gute Hände und wird weiter bespielt.

Hier folgen nun die Anblicke der leeren Räume, die es wieder mit jungem Leben zu befüllen gilt.

Wir wünschen uns einen gesegneten Verlauf der Bauarbeiten und ein fruchtbares Mietverhältnis mit unserer zukünftigen Mieterin. Wir sichern mit dieser Investition in fünfstelligem Eurobetrag die Zukunft unseres Hauses und die Zukunft für unseren Stadtteil durch viele kleine und hoffentlich bald große Kinder.

Wenn Sie Fragen oder Erinnerungen haben, schreiben Sie gern eine Mail oder nutzen Sie unser Kontaktformular HIER.

Spendenaufruf!

Die Verordnungen zur Schließung der Freizeitstätten haben auch uns hart getroffen. Wir konnten noch im März 2020 gerade so eben den beliebten Langerfelder Trödelmarkt veranstalten und im Sommer gerade mal drei Konzerte in unserem Haus genießen. Doch unsere Gruppen, Musiker, das Café Hedtberg, der Trödelmarkt und die vielen kleinen und großen Konzerte durften nicht mehr stattfinden. Damit sind uns im Jahr 2020 Einnahmen aus Spenden, Angeboten und Mieten in hoher vierstelliger Summe einfach weggeblieben. Durch den Ausfall der beliebten Veranstaltungen auch bereits in 2021 verschlechtert sich die Einnahmesituation gravierend.

Natürlich sparen auch wir nun wo es nur geht und im Vorstand besprechen wir regelmäßig unsere Situation und betrachten mit Sorge das dahin schmelzende Finanzpolster. Von vielen Seiten erhalten wir Tipps über zur Verfügung stehende Fördermittel von staatlicher und städtischer Seite. Wir prüfen fortlaufend alle Hinweise und stellen Anträge. Leider fallen wir jedoch aus nahezu allen Förderungen aus unterschiedlichen Gründen heraus.

Viel lieber würden wir unser Haus wieder mit Leben füllen können. Es fehlen uns die vielen kleinen und großen Spenden und Einnahmen. Denn fast alle Kosten der Unterhaltung unseres Hauses laufen gnadenlos weiter. Die Energiekosten sind der einzige Faktor, den wir senken konnten. Doch unsere Versicherungen, die Grundbesitzabgaben und viele Posten mehr müssen fortwährend und in voller Höhe weiterhin beglichen werden. Und mit inzwischen nur noch knapp über 70 Mitgliedern sind wir allein durch die Mitgliedsbeiträge nicht laufend liquide. Unsere Rücklage für Reparaturen an unserem derzeit eiskalten Haus schmilzt dahin als läge Schnee in der warmen Sonne.

Dennoch investieren wir in unsere Zukunft und haben derzeit eine teilweise Umnutzung unseres Vereinshauses beantragt. Dieses dient, wie in der letzten Mitgliederversammlung vorgestellt, der Sicherstellung neuer Einnahmen und der Erweiterung des Angebots in unserem Stadtteil. Die finanziellen Mittel für dieses Vorhaben sind gesichert. Dennoch werden weitere Mittel für den laufenden Betrieb dringend benötigt.

Jede noch so kleine Spende hilft uns, unsere gemeinnützige Stadtteilarbeit weiterzuführen. Ihre Spende kommt an! Wir brauchen für 2021 voraussichtlich eine Spendenhöhe von fast 10.000 €, um den laufenden Unterhalt des Hauses sicherzustellen. Spenden an uns sind steuerlich absetzbar, wenn Sie bei der Überweisung Ihre Kontaktdaten mit angeben, damit wir Ihnen eine Spendenbescheinigung zusenden können. Unsere Bankdaten finden Sie HIER.

Gott sei mit Ihnen und Ihren Lieblingsmenschen. Danke!

Fröhliche Weihnachten?

In diesem besonderen Jahr fällt der “älteste Flashmob Deutschlands”, das Musizieren auf dem Langerfelder am Heiligabend aus. Unsere Musiker haben sich dazu musikalische und bildliche Gedanken gemacht.

Ja, fröhliche Weihnachten!

Das mag in Anbetracht dieses fast vergangenen Jahres wie Ironie oder Hohn klingen, von fröhlichen Weihnachtstagen zu sprechen. Doch wir, die diese Worte hier lesen können, dürfen uns glücklich schätzen. Wir feiern den Geburtstag Jesus und das sollte uns trotz der anstrengenden Zeiten fröhlich stimmen.

Eine Frage, die mich seit meiner Konfirmationszeit begleitet, ist meines damaligen Pastors. Er zitierte in jeder Predigt zunächst eine Bibelstelle um dann zu fragen “Und was hat das mit mir und meinem heutigen Leben zu tun?” Welche Bedeutung hat also die “”bundesweite Geburtstagsparty” für jemanden, der schon lange nicht mehr lebt und zudem vielleicht für einige unter uns Lesenden gar nicht gelebt haben mag? Ist es nicht so, dass dieser Mensch Jesus durch alle Geschichten und Erzählungen zu einem Vorbild für unsere Gesellschaft geworden ist? Ein Vorbild an Ausdauer, Konsequenz, Güte, Fairness und Festigkeit im Glauben an Gott. Doch auch ein Vorbild darin, was es bedeutet, immer und immer wieder mit Gutem gegen das Böse zu kämpfen. Ohne jede Waffe, ohne Bomben und ohne jegliche Schlag ins Gesicht des Gegners. Vielmehr zeigt uns Jesus, was Vertrauen, Miteinander, Verzeihen, Heilen und Überzeugen durch Taten bewirken können.

Wir sind nicht dazu verdammt, untätig auf ein Wunder zu warten. Vielmehr hat uns doch Jesus gezeigt, dass wir aktiv werden müssen und unseren Glauben aktiv zeigen und leben sollen. Heute würde man das “Outing” oder “Ehrenamtliches Engagement” nennen. Doch Jesus hat auch gezeigt, dass wir einander helfen, miteinander reden und Wege finden sollen, Hilfe, Liebe und Freundschaft zu geben.

Dieses Jahr unter Corona hat uns sehr deutlich gezeigt, wer an ein Miteinander in der Gesellschaft glaubt und wer egoistisch durch die Welt läuft. Es trennt sich die Spreu vom Weizen, wie ein altes Sprichwort sagt. Die Spreu nutzte man früher als Bodenbelag wo es feucht war oder man verheizte sie. Die Weizenkörner jedoch haben genährt, wurden ausgesät und haben sich um ein tausendfaches vermehrt. Sie wurden Brote, Kuchen und wieder Saatkörner. Darum kann ich in diesen Zeiten, in denen wir uns dank unserer medizinischen Fortschritte glücklich schätzen können, mit milderen Folgen als bei der Pest im Mittelalter davon zu kommen, nur darum beten, dass wir Weizenkörner (oder wie die Bibel sagt Senfkörner) sind und keine Spreu.

Lasst uns daran glauben, dass alles gut wird, wenn wir eingedenk der Worte Jesus eine Gemeinschaft sind, in der jeder dafür sorgt, dass es uns allen gut ergeht. Lasst uns nicht nur während der Geburtsfeier für Jesus an Weihnachten füreinander da sein und einander unterstützen. Das gelächelte “Danke” im Supermarkt, die getragene Tasche des Nachbarn auf dem Heimweg, der klärende Kommentar bei facebook, das Trinkgeld für den Lebensmittelboten, das gesungene oder gespielte Weihnachtslied vor der Haustür oder aus dem Dachbodenfenster, der Anruf beim Enkel oder die längst überfällige Mail an die Freunde. Zusammenhalt beginnt ganz klein und nur dort, wo sie uns am nächsten ist: Mit der ersten guten Tat durch uns selbst!

Und gerade in schlechten Zeiten hat uns Jesus doch gesagt, dass wir nicht mutlos sein müssen. Ganz im Gegenteil und jetzt erst recht heißt es doch mit dem alten Jungscharspruch so richtig “Mit Jesus mutig voran!”

In diesem Sinne sage ich “Happy birthday, Jesus” und “Fröhliche Weihnachten”! Bleibt gesund, bleibt fröhlich und lebt die Gedanken unseres Vorbilds im Alltag einfach mal aus. Es macht riesigen Spaß!

Euer Carsten Koch, 2. Vorsitzender