Fast wie im Fernsehstudio

Heute wurde unsere altehrwürdige Bühne für einige Stunden zum Fernsehstudio. Die Aufzeichnungen für die aus dem letzten Jahr in dieses verschobene Langerfelder Lesefestival LangLese finden zum Teil in unserem Haus statt.

Moderatorin Zahra El Otmany und Autor Wolfgang Voosen im Vorgespräch

Die LangLese 2021 wird in diesem Jahr aufgrund der ungeklärten Möglichkeiten von Präsenzveranstaltungen in digitaler Form zusätzlich oder ausschließlich stattfinden. Unser Haus ist, wie auch bei der letzten LangLese, als Langerfelder Leseort vertreten. Und dieses Mal auch als eine der Aufzeichunngsstätten für Lesungen und Interviews.

Mit Unterstützung vom OMK Media fanden heute die ersten Lesungen und Interviews vor der Kamera statt. Unser 2. Vorsitzender hat sich als “Kabelträger und Beleuchter” talentiert gezeigt und wird diese Gabe natürlich auch demnächst auch vor der Kamera als lesender Autor und Mitorganisator der LangLese vervollständigen.

Wir freuen uns sehr, wieder etwas Gutes und Aufregendes mit Haus, Material und Unterstützendenkraft für den Stadtteil Langerfeld zu leisten. Und wer jetzt neugierig ist, was und wer da noch alles vom 12.06.2021 bis 27.06.2021 zu sehen und zu hören ist, der schaue immer mal wieder zur Website der LangLese.

Spendenaufruf!

Die Verordnungen zur Schließung der Freizeitstätten haben auch uns hart getroffen. Wir konnten noch im März 2020 gerade so eben den beliebten Langerfelder Trödelmarkt veranstalten und im Sommer gerade mal drei Konzerte in unserem Haus genießen. Doch unsere Gruppen, Musiker, das Café Hedtberg, der Trödelmarkt und die vielen kleinen und großen Konzerte durften nicht mehr stattfinden. Damit sind uns im Jahr 2020 Einnahmen aus Spenden, Angeboten und Mieten in hoher vierstelliger Summe einfach weggeblieben. Durch den Ausfall der beliebten Veranstaltungen auch bereits in 2021 verschlechtert sich die Einnahmesituation gravierend.

Natürlich sparen auch wir nun wo es nur geht und im Vorstand besprechen wir regelmäßig unsere Situation und betrachten mit Sorge das dahin schmelzende Finanzpolster. Von vielen Seiten erhalten wir Tipps über zur Verfügung stehende Fördermittel von staatlicher und städtischer Seite. Wir prüfen fortlaufend alle Hinweise und stellen Anträge. Leider fallen wir jedoch aus nahezu allen Förderungen aus unterschiedlichen Gründen heraus.

Viel lieber würden wir unser Haus wieder mit Leben füllen können. Es fehlen uns die vielen kleinen und großen Spenden und Einnahmen. Denn fast alle Kosten der Unterhaltung unseres Hauses laufen gnadenlos weiter. Die Energiekosten sind der einzige Faktor, den wir senken konnten. Doch unsere Versicherungen, die Grundbesitzabgaben und viele Posten mehr müssen fortwährend und in voller Höhe weiterhin beglichen werden. Und mit inzwischen nur noch knapp über 70 Mitgliedern sind wir allein durch die Mitgliedsbeiträge nicht laufend liquide. Unsere Rücklage für Reparaturen an unserem derzeit eiskalten Haus schmilzt dahin als läge Schnee in der warmen Sonne.

Dennoch investieren wir in unsere Zukunft und haben derzeit eine teilweise Umnutzung unseres Vereinshauses beantragt. Dieses dient, wie in der letzten Mitgliederversammlung vorgestellt, der Sicherstellung neuer Einnahmen und der Erweiterung des Angebots in unserem Stadtteil. Die finanziellen Mittel für dieses Vorhaben sind gesichert. Dennoch werden weitere Mittel für den laufenden Betrieb dringend benötigt.

Jede noch so kleine Spende hilft uns, unsere gemeinnützige Stadtteilarbeit weiterzuführen. Ihre Spende kommt an! Wir brauchen für 2021 voraussichtlich eine Spendenhöhe von fast 10.000 €, um den laufenden Unterhalt des Hauses sicherzustellen. Spenden an uns sind steuerlich absetzbar, wenn Sie bei der Überweisung Ihre Kontaktdaten mit angeben, damit wir Ihnen eine Spendenbescheinigung zusenden können. Unsere Bankdaten finden Sie HIER.

Gott sei mit Ihnen und Ihren Lieblingsmenschen. Danke!